Termine – Rückblick

Wir haben uns sehr gefreut, dass nahezu alle Vereine und Gruppierungen an unserer Gesprächsrunde im Haus der Musik teilgenommen haben. Einmal mehr wurde deutlich, welch unermesslich wichtige Aufgabe die Vereine in unserem Ort übernehmen, und wie viel Zeit für Andere eingesetzt wird.

Alle Anliegen und Probleme haben wir aufgenommen und wir versprechen, uns auch darum zu kümmern und gemeinsam mit Euch Lösungen zu finden.

Danke, dass Ihr da gewesen seid.

Die Wetterprognose war nicht rosig, doch der Wettergott meinte es gut mit uns. Wir waren absolut überwältigt, wie viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit war genommen haben, und in ungezwungener Atmosphäre über Ihre Anliegen zu sprechen.

Gerne nehmen wir den wiederholt geäußerten Wunsch auf, die Veranstaltung einmal jährlich zu wiederholen und beizubehalten.

Schön war’s. Danke.

Listenkreuz? Panaschieren, kumulieren, streichen? Wir hoffen, dass wir etwas Licht ins Dunkel gebracht haben und Sie nun wissen, wie Ihre Stimmen auch da ankommen, wo Sie möchten. Sie haben noch Fragen? Sprechen Sie uns an, wir beantworten diese gerne.

Ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch.

Danke auch an die Kollegen und CSU-Kreisratskandidaten

Michael Dörr, 1. Bürgermeister Wolframs-Eschenbach

Stefan Maul, 1. Bürgermeister Mitteleschenbach

Hans Popp, 1. Bürgermeister Merkendorf

sowie Matthias Reif aus Merkendorf

Danke für Euren Besuch und für Euere Unterstützung, für gute Gespräche und wertvolle Ratschläge.

Dass unser Bürgermeisterkandidat auch Kaffee kochen kann, hat er bewiesen. Es gab keine Klagen, ganz im Gegenteil, der persönlich von ihm gekochte Kaffee wurde sehr gelobt. Zwar blieben einige Stücke Kuchen übrig, doch angesichts der riesigen Menge und der leckeren Auswahl war dies auch abzusehen.

Wir hoffen, Sie hatten einen ebenso schönen und informativen Nachmittag wie wir.

Danke für Ihren Besuch.

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben. Wir haben uns sehr über Ihr Interesse gefreut. Denn jeder einzelne Ortsteil ist uns wichtig. Alle Ortsteile leisten einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zu unserem Gemeinschaftsleben. Wir werden uns dafür einsetzen, alle Ortsteile zu unterstützen und zu stärken. Damit auch nachfolgende Generationen gerne bei uns leben.

Ihre Fragen, unsere Antworten:

„Stimmt es, dass Deine Kandidatur schon seit dem Sommer sicher ist?“

Thomas Blaumeier: Nein, das ist nicht richtig. Das erste Gespräch mit der Wählergruppe Eintracht fand in der ersten Oktoberwoche statt. Meine endgültige Entscheidung, als Kandidat anzutreten, fiel erst Ende Oktober.

Wählergruppe Eintracht: Wir hätten uns sehr viel Arbeit, Ärger und Nerven sparen können, wenn bereits vor so langer Zeit festgestanden hätte, das Thomas Blaumeier kandidieren wird. Jedoch kam er erst nach der Trennung von unserem ersten Bürgermeisterkandidaten, nach dessen Vorstellung, in der Woche nach dem 25. September 2019 ins Gespräch. Nach der Zusage von Thomas Blaumeier Ende Oktober gingen wir umgehend mit der Information an die Öffentlichkeit.

„Ist es richtig, dass nur ausgewählte Wählergruppierungen die Stadthalle für ihre Veranstaltungen nutzen dürfen?“

Wählergruppe Eintracht: Nein, das ist nicht richtig. Bürgermeister Baum hat uns nach Rücksprache bestätigt, dass für die Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten lediglich die Anfrage der Wählergruppe Eintracht vorlag.

Wilhelm Wenderlein jun.

Mein Name ist Wilhelm Wenderlein, ich bin 55 Jahre alt und seit 30 Jahren verheiratet. Ich habe 4 Kinder im Alter von 29, 27, 23 und 21 Jahren, und ich bin selbstständiger Zentralheizungsbau- und Lüftungsbaumeister. Seit 1998 führe ich einen kleinen Handwerksbetrieb mit 5 Mitarbeitern hier in Ornbau.

Seit knapp 24 Jahren bin ich Mitglied des Stadtrates, 10 Jahre lang, von 2004 – 2014, war ich 2. Bürgermeister der Stadt Ornbau.

Warum möchte ich nach 24 Jahren noch einmal in den Stadtrat von Ornbau?

Unser Wunsch war es, einen zweiten Bürgermeisterkandidaten und eine gemeinsame Stadtratsliste für alle Wahlgruppierungen zu schaffen. Dies war leider nicht möglich, da es von der Gegenseite abgelehnt wurde. Nachdem für die Eintracht eine weitere Zusammenarbeit mit ihrem ersten Bürgermeisterkandidaten, der im September 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, nicht möglich war, wurde es zu unserem Ziel, einen Ornbauer als Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu finden. Kurze Zeit später fiel zum ersten mal der Name Thomas Blaumeier. Nach einigen Gesprächen hat er signalisiert, dass er als Bürgermeisterkandidat für Ornbau antreten wird. Für uns war und ist er der optimale Kandidat für das Amt des Ornbauer Bürgermeisters:

  • Thomas Blaumeier ist Ur-Ornbauer.
  • Er lebt seit 48 Jahren hier in Ornbau.
  • Er wohnt mit seiner Familie im selbst erbauten Haus.
  • Er hat eine hervorragende berufliche Karriere hingelegt.
  • Er war 8 Jahre im Ornbauer Stadtrat.

Neben seiner familiären, beruflichen und kommunalen Erfahrung, die er mitbringt, äußerte Thomas Blaumeier den Wunsch, auch die Erfahrung des bestehenden Stadtrates in das neu zu wählende Team zu bringen. Darauf hin habe ich mich entschieden, für weitere sechs Jahre als Stadtrat zu kanditieren.

Wir haben es geschafft, innerhalb relativ kurzer Zeit ein hervorragendes Team von Stadtrats- kandidatinnen und Stadtratskandidaten auf die Beine zu stellen. Neben den erfahrenen Kandidaten sind wir besonders stolz auf unsere vier Damen im Team. Sowas hat es in Ornbau bisher noch nicht gegeben. Bei uns stimmt sowohl die Quote, als auch die Qualität. Wir haben auch einen 20jährigen auf der Liste, ich denke, das hat es in Ornbau auch noch nicht gegeben. Nicht weniger stolz sind wir aber auf alle unsere neuen und absolut kompetenten Leute, die künftig in der Kommunalpolitik mitwirken möchten. Das alles sind sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wahl im nächsten Jahr. Deshalb bitte ich euch: Unterstützt uns mit möglichst vielen Stimmen auf der Eintrachtliste, um eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Stadt Ornbau mit uns als Eintracht zu ermöglichen.

Denn: WIR.ALLE.SIND.ORNBAU

Dankeschön.

Betina Stümpfig

Mein Name ist Betina Stümpfig, ich bin 57 Jahre alt, Mutter einer Tocher, die ebenfalls in Ornbau wohnt und Oma einer Enkeltochter, die derzeit in den Ornbauer Kindergarten geht und bald auch die Ornbauer Grundschule besuchen wird.

Nachdem ich bereits in jungen Jahren mit meinen Eltern viele fremde Länder bereist habe, und auch selber, schon erwachsen, nicht gerade als sesshaft bezeichnet werden konnte, habe ich doch, als ich vor 19 Jahren mit meinem Mann Horst Stümpfig nach Ornbau gezogen bin, angefangen, hier Wurzeln zu schlagen. Ich habe ein Stück Heimat gefunden. Daher möchte auch ich etwas für Ornbau tun und mit meinen Stadtratskollegen dafür sorgen, dass Ornbau für Groß und Klein, für Alt und Jung, für bereits hier lebende Bürger und für die, die noch nach Ornbau kommen werden, für Menschen aller Farben und ethnischer Zugehörigkeiten eine lebens- und liebenswerte Stadt bleibt. Eine Stadt, die es sowohl schafft, ihre Traditionen zu wahren, als auch den Sprung in die Zukunft mit allen seinen verschiedenen Aufgaben und Problematiken.

Mit meinem Mann als ersten Vorstand des VDH, besser bekannt unter „Die Heckflossen“, verwalte ich den Verein seit mehr als 30 Jahren. Dabei kümmere ich mich um alles rund um Büro und Mitglieder, um die Organisation der unterschiedlichen Veranstaltungen. Nebenbei manage ich noch die Familie. Daher liegen mir in meinem eventuellen künftigen Amt als Stadträtin auch die Belange der Kinder und Familien und deren Zukunftsperspektiven in Ornbau sehr am Herzen.

Betina Stümpfig

Marion Solowy

Mein Name ist Marion Solowy, ich bin 37 Jahre alt und verheiratet.

Ich bin gelernte Heilerziehungspflegerin und arbeite seit 2016 in der Fachschule für Heilerziehungspflege in Neuendettelsau als Lehrerin und unterrichte im Fach Praxis.

Wer mich privat nicht  kennt, kennt mich vielleicht aus der Kinderkrippe oder der Nachmittagsbetreuung der Stadt Ornbau. Dort habe ich insgesamt 6 Jahre gearbeitet und den Aufbau hautnah miterlebt.

Ich bin in keinem Verein aktiv, aber es gibt für mich genug Möglichkeiten zur aktiven Mithilfe bei Projekten die nicht vereinsgebunden sind. 

Mein Grund, warum ich mich als Stadtratskandidatin aufstellen lasse, ist die Verbundenheit zur Stadt und weil es mir wichtig ist, mich einzubringen.

Marion Solowy

Alfred Nachtrab

Seit 2008 bin ich im Stadtrat von Ornbau, in dieser Zeit wurden viele
Maßnahmen angestoßen und verwirklicht. Mit Engagement möchte ich mich
auch in Zukunft für Ornbau einbringen. Durch die Arbeit in verschiedenen
Gremien bin ich strukturiertes und zielorientiertes Arbeiten gewohnt.
Ein hohes Gut für Ornbau ist das Ehrenamt und die Vereinsarbeit.
Unterstützung, Offenheit, auch für Kritik offen zu sein, halte ich für
äußerst wichtig.

Alfred Nachtrab

Josef Heumann jun.

Zu meiner Person:

Mein Name ist Josef Heumann, ich bin 29 Jahre alt und ledig. Ich wohne im Ortsteil Obermühl.

Ich habe eine Ausbildung zum Land- Baumaschinentechniker. 2015 habe ich die Meisterschule besucht und auch erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss daran habe ich mich zum Betriebswirt HwO weitergebildet. Seit 2017 bin ich bei der Firma Schüller in Herrieden als Teamleiter in der Instandhaltung tätig.

In meiner Freizeit bin ich in zwei Ornbauer Vereinen aktiv. Seit 2002 bin ich Mitglied im Schützenverein Ornbau. Seit 2013 bin ich in der Vorstandschaft als Waffenwart tätig. In der Soldaten- und Reservistenkameradschaft bin ich seit 2011 Mitglied, seit 2017 bin ich der stellvertretende Vorsitzende.

Meine persönliche Motivation:

Es ist mir durchaus bewusst, was es bedeutet, Mitglied im Stadtrat zu sein. Durch die langjährige Arbeit meines Vaters in dem Gremium bekam ich dies von klein auf mit. Deshalb habe ich wohl überlegt, ob auch ich dieses Engagement aufbringen kann. Zwischenzeitlich bin ich sehr froh, mich entschieden zu haben, mich der Kandidatur zu stellen. Denn es ist mir wichtig, wie die Zukunft Ornbaus gestaltet wird, sehr gerne würde ich meinen Beitrag dazu leisten.

Josef Heumann

Günther Müller

Mein Name ist Günther Müller, ich bin 59 Jahre alt und seit 33 Jahren verheiratet. Wir haben zwei verheiratete Töchter und drei Enkelkinder.

Ich habe Chemieingenieurwesen studiert und bin seit 28 Jahren im öffentlichen Dienst am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen im Bereich der Kommunalen Abfallwirtschaft tätig. Mit meiner Familie bin ich seit 1993 hier in Ornbau vertreten. Seit März 2016 bin ich im Stadtrat, hier auch im Haupt- und Finanzausschuss, sowie im VG-Ausschuss.

Ich lebe sehr gerne mit meiner Familie in Ornbau und will dafür meiner Gemeinde auch etwas zurückgeben und mich für sie einsetzen. Die Tätigkeit im Stadtrat habe ich in den vergangenen vier Jahren kennen und schätzen gelernt. Ich bin dankbar dafür und gerne bereit, diese Arbeit auch verantwortungsvoll weiter zu führen.

Günther Müller

Gerhard Herrmann

Zu meiner Person und meinem Beruf:

Mein Name ist Gerhard Herrmann, ich bin 52 Jahre alt und verheiratet. Wir haben drei Kinder im Alter von 15, 12 und 9 Jahren. Ich habe eine Ausbildung als Wirtschaftsingenieur. Von 2001 bis 2018 habe ich als Betriebsleiter gearbeitet, seit September 2018 bin ich Werkstattleiter der Hauptwerkstatt der Lebenshilfe Ansbach. Hier bin ich verantwortlich für 180 Menschen mit und ohne Behinderung.

Meine Tätigkeiten außerhalb der beruflichen Aufgabe:

  • E-Jugend Fußballtrainer beim SV Ornbau, mein Jüngster ist dort aktiver Fußballer
  • aktiver Sänger und 2. Vorstand beim Gesangverein Cäcilia Ornbau
  • Stadtrat seit 2012 und 2. Bürgermeister seit 2014

Darum kandidiere ich erneut für den Stadtrat:

  • Ich gestalte  und diskutiere gerne mit, wenn es um meine direktes Wohnumfeld geht.
  • Ich engagiere mich gerne für die Gemeinschaft.
  • Es macht mir einfach Spaß. Ich möchte unseren Kandidaten Thomas Blaumeier unterstützen. Wir brauchen auf der Position des Bürgermeisters eine beruf- und lebenserfahrene Persönlichkeit, die in Ornbau fest verwurzelt ist.

Gerhard Herrmann

Markus Hellmann

Ich selbst bin kein gebürtiger Ornbauer, bin aber mit einer waschechten Ornbauerin verheiratet. Deshalb bin ich hier in diesem kleinen, schönen Städtchen gelandet. Seit 2003 wohne und lebe ich in Ornbau, gemeinsam mit meiner Familie und fühle mich hier sehr wohl.

Meine beiden Kinder sind aktive Sportschützen hier im Schützenverein in Ornbau und sind im Vereinsleben sehr gut integriert. Auch mich kann man immer wieder im Schützenhaus in Ornbau antreffen.

Nach meinem erfolgreich abgeschlossenen Bauingenieurstudium habe ich 1996 meine Beamtenausbildung beim Freistaat Bayern absolviert. Ich war danach lange Jahre am Straßenbauamt in Ansbach tätig und habe dort u. a. selbst Bauprojekte ausgeschrieben, an Baufirmen vergeben und die Bauleitung übernommen. Anfang 2015 bin ich an die Regierung von Mittelfranken gewechselt. Derzeit bin ich Leiter der VOB-Stelle an der Regierung von Mittelfranken.

Die VOB-Stelle ist die Beratungsstelle für vergaberechtliche Fragen aller Art, wie z. B. die Vergabe von Bauleistungen, Planungsleistungen, Dienstleistungen, Konzessionen usw.

Wir sind Ansprechpartner für öffentliche Auftraggeber, dazu gehören auch alle Gemeinden und Städte in Mittelfranken.

Ich würde mich gerne aktiv im Stadtrat in Ornbau beteiligen, um die Zukunft dieser Stadt mit gestalten zu können. Durch mein Fachwissen im Bausektor und meine berufliche wie persönliche Erfahrung sowie meine Kontakte bei Behörden könnte ich bei politischen Entscheidungen im Stadtrat bestimmt eine Hilfe sein, speziell bei den vielen anstehenden Bauprojekten, seien es Neubauten oder Sanierungen.

Markus Hellmann

Tom Gramer

Zu meiner Person:

Ich wurde 1977 in Albstadt-Ebingen geboren. Nach meiner Schulzeit in Balingen-Frommern habe ich eine handwerkliche Ausbildung bei den Stadtwerken Balingen und der Kläranlage Balingen gemacht. Nach mehrjähriger handwerklicher Tätigkeit bei den Stadtwerken im Rohrleitungsbau und einer Firma für Anlagenbau habe ich über den zweiten Bildungsweg meine Fachhochschulreife erlangt. 2004 habe ich mich mit meiner damaligen Freundin und jetzigen Frau in Ornbau eine Wohnung genommen um in Triesdorf (FH Weihenstephan) Umweltsicherung zu studieren. Nach meinem Studium habe ich als Umweltingenieur bei einem Lebensmittelbetrieb berufsbegleitend die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit gemacht. Nachdem wir uns dann entschlossen haben im schönen Ornbau zu bleiben, haben wir 2012 unser Eigenheim in Ornbau gebaut. Im Jahr 2014 wurde ich angesprochen, ob ich nicht Interesse habe, mich als Stadtrat aufstellen zu lassen. Als Nachrücker bin ich dann Anfang 2016 in den Stadtrat gekommen. Mittlerweile arbeite ich bei einem Dienstleister als Sicherheitsingenieur und betreue eine große Firma in Fürth, welche weltweit persönliche Schutzausrüstung herstellt und vertreibt.

Meine Motivation als Stadtratskandidat:

Ich lasse mich 2020 wieder für den Stadtrat aufstellen, da mir die Stadtratsarbeit Spaß macht. Auch gefällt es mir,  meine Erfahrungen aus Ausbildung, Studium und Beruf, vor allem im Umweltbereich, mit einfließen zu lassen.

Tom Gramer

Melanie Gatterer

Mein Name ist Melanie Gatterer, ich bin 45 Jahre alt und seit 23 Jahren verheiratet. Unsere Kinder sind 20, 16 und 12 Jahre alt und wir wohnen seit zwanzig Jahren im Storchenweg. Ich bin Wirtschaftsfachwirtin, arbeite als Projektleiterin bei einem der europaweit führenden Biogashersteller und bin dort für die Neuanlagen in Frankreich zuständig.

Seit 2008 bin ich im Stadtrat, viele Jahre davon leider als einzige Frau und ich kann versichern, es war nicht immer lustig, wohl einige graue Haare bleiben übrig. Ich freue mich sehr, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass im künftigen Stadtrat mehr als eine Frau vertreten sein wird. Ich bin derzeit im Bauausschuss, im Kuratorium der Pfarr- und Stadtbücherei, außerdem bin ich Jugendbeauftragte. Die Jugend liegt mir besonders am Herzen, denn ich bin überzeugt, nur wenn sich unsere Jugend hier am Ort wohl fühlt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch als Erwachsene hier bei uns heimisch werden.

Noch vor wenigen Wochen war ich der Meinung, dass 22 Jahre Stadtratsitzungen, 12 Jahre im Stadtrat und 10 Jahre vorher als Presseberichterstatterin, genug sind. Die Tatsache, dass Thomas Blaumeier als Ornbauer für das Amt des 1. Bürgermeisters kandidieren wird und das ohne Ausnahme hervorragende, neu gemischte Team, haben mich aber schnell umgestimmt. Es ist mir wichtig, dass die Zukunft unseres Städtchens in erfahrenen, weitsichtigen Händen liegt, die keine Experimente zulassen. Ich habe in den vergangenen Wochen auch gelernt, dass es besser ist, eine falsche Entscheidung, wenn es möglich ist, rückgängig zu machen, als sie weiter konsequent zu verfolgen. Die Änderung meiner Entscheidung habe ich nie bereut, obwohl sie mich mehr überrascht hat, als meine Familie.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mit diesem Team auch in den kommenden sechs Jahren weitere Ideen für Ornbau umsetzen dürfte.

Vielen Dank.

Melanie Gatterer

Katharina Bösendörfer

Mein Name ist Katharina Bösendörfer, ich bin 26 Jahre alt, ledig und komme aus dem Ortsteil Gern. In Gern engagiere ich mich aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr und gestalte auch den Faschingswagen der Feuerwehr mit.

In Ansbach habe ich die Mittlere Reife erworben und anschließend eine Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin gemacht. Allerdings habe ich bald gemerkt, dass mir dieser Beruf nicht liegt. Deshalb habe ich im Anschluss eine Ausbildung zur Straßenwärterin in der Straßenmeisterei in Ansbach begonnen und war während dieser Ausbildung in der Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung in München vertreten. Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung, arbeitete ich weiter als Gesellin, bis ich vom Freistaat Bayern eine Förderung zur Straßenmeisterin bekam. Die Voraussetzung für die Ausbildung zur Straßenmeisterin ist der Bautechniker, welchen ich im Juli 2019 erfolgreich abgeschlossen habe. Ende April 2020 beginnt nun meine Ausbildung zur Straßenmeisterin.

Da ich an der Entwicklung und der Gestaltung von Ornbau und den Ortsteilen sehr interessiert bin, möchte ich meine bisher erworbenen beruflichen Erfahrungen sehr gerne in die Kommune mit einbringen.

Katharina Bösendörfer

Martin Butz

Normalerweise kennt man mich vom Bäcker. Wenn man samstags in der Früh seinen Einkauf tätigen will, bin ich derjenige, der hinter der Theke in der Bäckerei meines Vaters stehe. Doch hier mit diesem kleinen Text möchte ich weder Semmeln noch Brot verkaufen, hier möchte ich mich Ihnen vorstellen, als Stadtratskandidat der Wählergruppe Eintracht für die kommenden Kommunalwahlen.

Das Grundlegendste zuerst: Ich bin 20 Jahre alt, wohne seit meiner Kindheit in Ornbau, bin ledig und habe keine Kinder.

20 Jahre. Das ist noch ziemlich jung- ich habe also noch einiges vor mir. Dementsprechend ist mein beruflicher Werdegang vergleichsweise kurz. Ich habe am Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium in Windsbach 2018 mein Abitur geschrieben und gleich darauf angefangen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Chemie zu studieren. Allerdings habe ich recht schnell feststellen müssen, dass diese Entscheidung für mich persönlich eine falsche gewesen war. Nach einer kompletten Kehrtwende arbeite ich seit April 2019 in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Bruckberg, in der ich aktuell mein Freiwilliges Soziales Jahr mache, mit dem Ziel im Jahr 2020 eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger zu beginnen.

So genug über meinem Arbeitsleben, jetzt möchte ich Ihnen etwas über meine Freizeit erzählen. Diese ist stark dominiert von Partei- und Vereinsarbeit. Wie bestimmt einige über die Kreistagswahlen mitgekriegt haben, ich bin seit 2019 aktives Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und kandidiere für diese auch 2020 als Kreisrat. Für mich ist eine aktive Teilnahme am Ornbauer Gemeinschaftsleben schon immer wichtig gewesen, unabhängig ob Stadt- oder Kirchengemeinde. Von meiner Erstkommunion an bis 2018 habe ich in unserer Stadtkirche St. Jakobus ministriert und bin seitdem auch immer im Januar bei den Sternsingern mit unterwegs. Zudem bin ich auch seit meiner Kindheit Mitglied im Schützenverein sowie seit 2016 bei den Maibaumfreunden aktiv dabei. Den größten Teil meiner Freizeit nimmt aber die Stadtjugend Ornbau in Anspruch, zuerst durch mein Amt als Schriftführer und seit diesem Jahr als 1. Vorsitzender.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Warum ich Stadtrat werden möchte? Wie bereits erwähnt, ist für mich eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ganz wichtig. Und als Stadtrat hat man genau diese Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung von Ornbau mit zu wirken und sich in die Gemeinschaft mit einzubringen. Und nachdem ich an ein paar Stadtratssitzungen teilgenommen habe und mich über dieses Amt informiert habe, kann ich sagen, dass mich dieses sehr anspricht und ich mich in dieses Gremium sehr gut einbringen kann. Denn eine Stadt besteht nicht nur aus Erwachsenen und Senioren, sondern auch aus Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche auch meist eine andere Sicht auf aktuelle Angelegenheiten haben als die älteren Generationen. Und genau diese möchte ich als Stadtrat vertreten.

P.S. Bei Fragen, Anregungen und Ideen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.